Körperlich anstrengende Computerspiele bringen Action ins Wohnzimmer

Spielkonsolen erfreuen sich seit einigen Jahrzehnten einer stetig wachsenden Beliebtheit. Doch wurden Spielkonsolen und die dazugehörigen Spiele immer wieder gesellschaftlich verdammt. Junge und ältere Menschen, die sich dem virtullen Vergnügen hingeben, würden langsam aber sicher verdummen und zudem ihre Körper durch das viele ungesunde Sitzen und durch "junk food" schädigen. Dass Computerspiele Menschen nicht dumm machen, sondern vielmehr Reaktions- und Konzentrationsvermögen und damit auch die mentalen Fähigkeiten im Allgemeinen steigern, ist schon seit einiger Zeit durch wissenschaftliche Untersuchung belegt und braucht an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.

Diese Entdeckung kann aber natürlich nicht die auf den Körper bezogenen Nachteile des Computerspielens kompensieren. Es gibt jedoch Neuerungen, zumindest bei Sony und Nintendo, die auch auf eine umfassende Lösung dieses Problems hoffen lassen. Die neueste Generation von Spielkonsolen bzw. deren Eingabegeräte sind nämlich mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet, die den Spieler dazu bringen sollen, sich während des Spiels zu bewegen. Das heißt, dass Spielsysteme entwickelt wurden, bei denen der Spieler die Bewegung seines virtuellen Pendants nachahmen muss, um das Spiel zu meistern.

Die Angebot ist inzwischen sehr vielseitig, obwohl viele Neuerscheinungen bei Spielen sich natürlich sportliche Aktivitäten ausgerichtet sind, wie Sommerspiele, Winterspiele, Skateboardfahren etc. Man scheint damit jedoch eine Möglichkeit gefunden zu haben, wie auch sogenannte "Coach Patatoes" in die Gänge kommen und wie man sich zu hause und wetterunabhängig austoben bzw. sportlich betätigen kann.

Veröffentlicht am Sonntag, 14. Februar 2010 | Autor: wh
Schlagwörter: Spielkonsole Spielen Playstation Wii Eingabegerät