Sex and the City: was macht den Hype aus?

Auf Highheels durch die Wüste - so lautet das Motto des zweiten Kinofilms “Sex and the City”, der seit vergangenen Donnerstag in den Kinos läuft. Und auch im zweiten Teil der Kinostory dreht sich für die vier New Yorker Freundinnen Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha wieder einmal alles um Beziehungen, Männer, Mode und natürlich Sex. Zweieinhalb Stunden lang werden diesen Themen ausgiebig diskutiert. Was aber ist das Erfolgsgeheimnis der Serien und der Kinofilme?

Beliebt ist Sex and the City in erster Linie wegen seines authentischen Hintergrunds. Alle Charaktere und auch die Erlebnisse der Vier stammen aus dem echten Leben. Viele Frauen können sich mit den vier Damen identifizieren oder würden zumindest gern selbst ein solch aufregendes und abwechslungsreiches Leben genießen. Ferner ist es wohl auch der Humor, mit dem die unterschiedlichsten Erlebnisse thematisiert werden, der Sarkasmus, die Selbsterkenntnis. Hinzu kommt, dass die vier Freundinnen im Film wie in der Serie so unterschiedlich sind, sodass ein breites Publikum angesprochen wird. So gut wie jede Frau erkennt sich in einer der vier Hauptdarstellerinnen wieder.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit sind wohl die gedanklichen Monologe von Carrie (dargestellt von Stil-Ikone Sarah Jessica Parker). Diese enden immer mit einer Fragestellung, dessen Beantwortung dem Zuschauer obliegt - authentischer geht es nicht.

Die Serie wie auch beide Kinofilme stammen von Candace Bushnell, die 1994 die Kolumne „Sex and the city“ für die New Yorker Wochenzeitung Observer schrieb. Hier ging es um Bushnells Erlebnisse mit ihren Freundinnen in den 1960ern. Die gesammelten Artikel erschienen 1996 als Buch. Darren Starr überarbeitete das Buch schließlich für die Erfolgsserie „Sex and the city“ und löste damit weltweit einen Hype aus.

Veröffentlicht am Montag, 31. Mai 2010 | Autor: kb
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